Stadtspielplatz Lugau eröffnet!

Am vergangenen Donnerstag wurde nach einjähriger Bauzeit der neue Stadtspielplatz der Stadt Lugau/Erzgebirge eröffnet.

Ideengebend für die Spiellandschaft war das Erdzeitalter des Karbons. Einer Zeit deren sperrliche Vegetation die Grundlage für die viel später in Lugau abgebauten Steinkohlevorkommen war.

Es finden sich Amphibien, Rieseninsekten, Schachtelhalm und erste baumähnliche Pflanzen als fantasievoll umgesetzte Spielelemente wieder.

Der Spielplatz erstreckt sich über mehrere Spielinseln, die im lang gezogenen Bearbeitungsgebiet verteilt sind.

Auf dem Stadtspielplatz gibt es ein Bodentrampolin zum wilden Herumspringen. An einer Sandspielfläche lauert eine bunte Kletterechse aus Holz.

Im Zentrum des Spielplatzes erhebt sich der Kohlewaldwipfelpfad  Der Kletterparcours greift mit seiner Gestaltung die im Karbon baumähnliche Vegetation von Riesenfarnen und Schuppenbäumen auf. Leitern, Netze, Stangen, Treppen, Hängebrücken und Hangelseile bieten viele Möglichkeiten sein Können unter Beweis zu stellen.  Der Ausblick vom Rutschenturm reicht in die Kronen der benachbarten Bäume und über den Stadtpark. Herunter gelangt man rasant über eine geschwungene Röhrenrutsche. Wer am höchsten hinaus kommt kann an einer Doppelschaukel unter Beweis gestellt werden.

Benachbart zum Kohlewaldwipfelpfad ist die Riesenlibelle Meganeura gelandet. Auf der Spielskulptur aus Holz mit ihren kletternetzbespannten, geschwungen auf dem Boden ruhenden Flügel kann man herumklettern oder auf ihrem Schwanz, der als Federwippe gestaltet ist, wild herumreiten. Weiter in Richtung Hohensteiner Straße gelangt man auf die Schachtelhalmwiese, einem Balancierparcours, dessen Stationen sich zwischen als Schachtelhalm gestalteten Pfosten aufspannen. Auf Tauen, Seilen, Traversen, einem drehbaren Balken und einem wackeligen Holzsteg muss man mit oder ohne Halteseil seinen Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen.

Stadtpark Oberlungwitz
Außensportanlge Grundschule Ronneburg
Referenzen

© 2020 LAB LAND - Landschaftsarchitektur Robert Heinze